Dr. Marcus Faber

Mobilität erhalten – Verhinderung des Bahnstreckenabbaus

Der Stendaler Bundestagsabgeordnete Dr. Marcus Faber trifft sich mit Vertretern des Fördervereins Jeetze(l)talbahn und dem Regionalvorsitzenden des deutschen Bahnkunden-Verbandes Michael Schrader in Salzwedel, um über die Erhaltung und Reaktivierung der Bahnstrecke von Lüneburg über Dannenberg, Lüchow, Salzwedel, Klötze und Oebisfelde nach Wolfsburg zu sprechen.

„Die Schienenanbindung der Ausflugsregionen ist wesentlich für deren wirtschaftliche Entwicklung. Zudem werden schnelle und attraktive Verbindungen zu den Hauptstrecken der Deutschen Bahn ermöglicht. Dies dient außerdem der Entlastung des Straßennetzes“, so der stellvertretende Landesvorsitzende Faber.

„Viele Argumente sprechen für die Jeetze(l)talbahn. Täglich pendeln 3000 Menschen aus Sachsen-Anhalt in Richtung Wolfsburg. Die größte Pendlergruppe aus den umliegenden Bundesländern. Wolfsburg, mit den höchsten Wachstumswerten als norddeutsche Stadt, hat für das nordöstliche Niedersachsen eine große Bedeutung für den Personen- und Güterverkehr. Die Reaktivierung wäre so eine länderübergreifende Stärkung als Ergänzung zur A 39“, so der Bundestagsabgeordnete.

„Es ist daher zwingend notwendig, dass alle Anstrengungen unternommen werden, um die Region zu stärken und attraktiver zu gestalten. Nur so kann eine Trendwende erreicht werden, damit die Altmark langfristig im Wettbewerb bestehen kann“, so Faber.

Hintergrund: Der Förderverein Jeetze(l)talbahn e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, die Bahnstrecke von Lüneburg  über Dannenberg, Lüchow, Salzwedel, Klötze und Oebisfelde nach Wolfsburg zu reaktivieren. So sind die Altmärker Linien als Nebenfuhrstrecken für die Hauptbahnen im Gespräch, wenn diese gesperrt oder überlastet sind. Bis 2030 soll der Schienenverkehr verdoppelt werden. Landrat Ziche, vom Altmarkkreis Salzwedel, möchte die Arendseebahn und die Jeetze(l)talbahn aus dem regionalen Entwicklungsplan nehmen. Dadurch würden mögliche Zuschüsse deutlich erschwert werden. Bisher wären Zuschüsse von bis zu 85 Prozent von Bund und Land möglich. Diese wären nach einer Streichung deutlich geringer und viel schwerer bewilligen zu lassen.