Dr. Marcus Faber

Tornado Nachfolge: Zweitbeste Lösung oder Katastrophe?

Tornado Nachfolge: Zweitbeste Lösung oder Katastrophe?

 

Zur Vorabentscheidung bezüglich der Tornado Nachfolge und dem Ausschluss der F-35 äußert sich der Berichterstatter Luftwaffe der Freien Demokraten Dr. Marcus Faber: „Die Bundesministerin Ursula von der Leyen hat sich nach langem Warten entschieden, keine Entscheidung zu treffen. Die Ministerin lässt sich vom sozialdemokratischen Koalitionspartner in Ketten legen.  Deshalb schließt sie die militärisch einzig richtige Lösung vorab aus. Richtungsweisende Rüstungsvorhaben wird es unter von der Leyen somit auch in der Luftwaffe nicht geben“

 

„Von der Leyens falsche Loyalität gegenüber den Empfindlichkeiten der SPD beschert uns entweder ein bereits überholtes Kampfflugzeug, die F-18, oder ein militärisches Fiasko. Die Verteidigungsfähigkeit und somit glaubhafte Abschreckung wird dem politischen Kompromiss geopfert.“, so Faber. Bündnispartner wie Dänemark, Belgien und die Niederlande setzen derweil mit der F-35 auf das modernste Kampfflugzug der Welt.

 

„Die Zeiten, in denen Beschaffungsentscheidungen für die Bundeswehr vor allem aus anderen Zwecken getroffen werden als sicherheitspolitische, müssen vorbei sein. In unsicheren Weltlagen müssen Entscheidungen auf Sachverstand und militärischen Anforderungen ausgerichtet sein. Nur darauf dürfen Entscheidungen fußen und nicht anders!“

 

Viele Stimmen aus der Bundeswehr sowie zahlreiche verteidigungspolitische Experten haben, auch öffentlich, dargelegt, dass sie eine andere Entscheidung getroffen hätten. Dieser Sachverstand wurde ignoriert, ja teilweise sogar kaltgestellt. Anders kann ich mir nicht erklären, warum sich die Ministerin nun von der SPD beraten lässt.“