Dr. Marcus Faber

Sachsen-Anhalt braucht mehr Polizisten

Pressemitteilung Nr. 22/2018

Zur Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2017 durch Bundesinnenminister Horst
Seehofer  und  des  Vorsitzenden  der  Innenministerkonferenz  Holger  Stahlknecht  am
Dienstagvormittag äußert sich der Stendaler Bundestagsabgeordnete und stellv. Vorsitzende
der FDP Sachsen-Anhalt, Dr. Marcus Faber, besorgt. Während die Kriminalstatistik 2017
bundesweit weniger Straftaten registriert, stehen die sachsen-anhaltischen Großstädte Halle
und Magdeburg auf den vorderen Plätzen (Platz 6 und 14). „Der Personalabbau der letzten
Jahre  bei  der  Polizei  durch  die  Landesregierung,  sei  einer  der  Gründe  hierfür“  sagt  der
Stendaler Bundestagsabgeordnete Dr. Marcus Faber.  
 
„Knapp 13.000 Straftaten auf 100.000 Einwohner ist einfach zu viel. Die Kenia-Koalition
spart hier nicht einfach an der Polizei, sondern an der Sicherheit der Menschen. Wenn wir
ein  sicheres  Sachsen-Anhalt  wollen,  müssen  zügig  mehr  Polizisten  eingestellt  werden.
Leider  hat  die  Kenia-Koalition  gerade  diesen  wesentlichen  Punkt  unter
Finanzierungsvorbehalt gestellt.“
 
So betont Faber, der auch stellvertretender Landesvorsitzender der FDP Sachsen-Anhalt ist,
dass die Großstädte nur die Spitze des Eisbergs bilden. Gerade im ländlichen Raum sollte es
der  Polizei  möglich  sein,  sich  auf  ihre  Kernaufgaben  konzentrieren  zu  können.  Mangels
Personal sei das nicht möglich.
 
„Den Bürgern ist nicht vermittelbar, dass es in diesem Land Regionen von der Größe des
Saarlandes gibt, in denen zu bestimmten Uhrzeiten exakt ein einziger Streifenwagen zur
Verfügung stünde“, kritisiert Faber.